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.KURZ NICHT AUFGEPASST: UNION UNTERLIEGT PADERBORN 0:1.

In einer ausgeglichenen Partie unterlag der 1. FC Union Berlin dem SC Paderborn mit 0:1 (0:0). Nach neunzig Minuten mit nur wenigen Torchancen erzielte Deniz Naki das einzige Tor des Tages und beendet Unions Serie von fünf Spielen ohne Niederlage.

Zum sechsten Mal meldete das Stadion An der Alten Försterei einen ausverkauften Heimbereich. Gegen den Tabellennachbarn von der Pader veränderte Uwe Neuhaus vor 15.738 Zuschauern seine Startelf auf nur einer Position. Als zweiter Innenverteidiger neben Christian Stuff rückte nach seiner Rotsperre Linksfuß Fabian Schönheim für Roberto Puncec in die Anfangs-Elf:
Haas – Pfertzel, Stuff, Schönheim, Kohlmann – Karl – Quiring (76. Zoundi), Jopek – Mattuschka (79. Belaid) – Nemec (68. Skrzybski), Terodde
Die ersten Spielszenen gehörten Union und Paderborn zu gleichen Teilen. Weder die Gäste, noch die Gastgeber versteckten sich. Die erste Torchance hatte dann aber die von Stephan Schmidt trainierte Elf aus Nordrhein-Westfalen.

Einem schnellen Tempogegenstoß schloss sich die Körpertäuschung von Tobias Kempe gegen Patrick Kohlmann an. Dem Außenristschuss aus spitzem Winkel fehlte aber der notwendige Effet, sodass der Ball knapp am langen Pfosten vorbeistrich (11.). Das Tempo der Partie war hoch, doch konnte Union die zuletzt oft gezeigte Dominanz in der Anfangsviertelstunde nicht auf den Platz bringen.

Erst durch einen Standard kamen die Platzherren erstmalig gefährlich vor das Paderborner Tor, allerdings geriet der Kopfball von Markus Karl einen Meter zu hoch (18.). Aber Paderborn blieb aggressiv und hätte durch Diego Demme in Führung gehen müssen. Teufelskerl Daniel Haas sah das anders und parierte den Schuss aus fünf Metern im Stile eines Weltklasse-Torhüters (23.).

Auf der Gegenseite bediente wenig später Taktgeber Torsten Mattuschka von links Christopher Quiring im Zentrum, der das Spielgerät wenige Zentimeter rechts am Tor vorbeischob (27.). Auch Adam Nemec machte auf sich aufmerksam. Anschließend an die Flanke von Sturmpartner Simon Terodde bugsierte der Slowake das Leder per Drehschuss leider nur in die Arme von Paderborns Keeper Lukas Kruse (32.).

Union erarbeitete sich in der Folge ein Chancenplus. Es war Linksverteidiger Patrick Kohlmann, der nach feinem Hackentrick von Björn Jopek hauchdünn am Tor vorbeischoss (39.). Und auch an den Heber von Torsten Mattuschka bekam Lukas Kruse noch seine Finger heran (42.). So ging es nach unterhaltsamen 45 Minuten torlos zum wärmenden Pausentee.
Unverändert begannen beide Formationen das Spiel nach dem Kabinengang. Vorteile für eine der beiden Parteien waren nach dem Seitenwechsel zunächst nicht zu erkennen. Paderborn versuchte früh den Spielaufbau Unions zu unterbrechen. Bis zur 55. Spielminute gelang das ordentlich, dann aber war Adam Nemec nach Doppelpass mit Simon Terodde ganz nah dran an seinem ersten Streich, bekam mittig vor dem Kasten jedoch keinen Druck auf das Leder.

Torszenen blieben in der Folge rar. Die Kontrahenten neutralisierten sich in ihren Bemühungen über weite Strecken. Der erste Fehler unterlief dann Union. Deniz Naki setzte sich im Strafraum gegen Patrick Kohlmann sowie Fabian Schönheim durch und lupfte den Ball über Daniel Haas in die Maschen (75.). Union war nun gezwungen mehr Risiko zu gehen.

Die zahlreichen Flanken des eingewechselten Patrick Zoundi verdunkelten zeitweise den Himmel über Paderborns Strafraum, Abnehmer fanden die Hereingaben aber nicht. Der Gastgeber fand trotz der initiierten Schlussoffensive die Lücke im dichten Abwehrverbund bis zum Abpfiff nicht mehr. So hatte Union nach fünf Spielen ohne Niederlage, gegen Paderborn erstmalig wieder das schlechtere Ende für sich.
„Die erste Halbzeit war ausgeglichen. In der zweiten Hälfte haben wir zugelegt und wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Man muss aber sagen, dass bei den Chancen, die wir hatten, irgendwann auch mal die Führung herausspringen muss. Da müssen wir den Fehler ganz klar bei uns suchen. Kompliment an Paderborn.

Sie haben konzentriert gestanden, weshalb der Sieg auch nicht unverdient war, unsere Niederlage war es nach dem Spielverlauf dagegen schon“, so Trainer Uwe Neuhaus im Anschluss an den Abpfiff.
Für den Pokalauftritt am Mittwoch, 31.10.2012 um 19:00 Uhr bei den Offenbacher Kickers heißt es nun in wenigen Tagen möglichst vollständig zu regenerieren.

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