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.UNION UNTERLIEGT IN BRAUNSCHWEIG UND ÜBERWINTERT AUF PLATZ 7.

Zum sportlichen Abschluss des Jahres 2012 verlor der 1. FC Union Berlin bei Eintracht Braunschweig mit 3:4 (2:2). Durch Tore von Adam Nemec gingen die Eisernen zweimal in Führung. Vor 21.200 Zuschauern reichte dies und der dritte Treffer von Christopher Quiring für tapfer kämpfende Gäste in einem kampfbetonten Spiel jedoch nicht mehr zum Punktgewinn.

Als Tabellensechster reiste der 1. FC Union Berlin am Montagabend zum amtierenden Herbstmeister nach Niedersachsen. Mit sieben Spielen ohne Niederlage im Rücken winkte der Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus im Falle eines Sieges der vierte Rang. Für das Duell mit dem Favoriten musste Unions Cheftrainer seinen Kapitän ersetzen. So besetzte Silvio für den gelbgesperrten Torsten Mattuschka das kreative Mittelfeldzentrum des 4-4-2-Systems mit Raute:

Haas – Pfertzel (64. Menz), Stuff, Schönheim, Kohlmann – Karl – Quiring, Parensen (82. Trapp) – Silvio (72. Skrzybski) – Terodde, Nemec

Schon nach zwei Minuten wurde es brenzlich für das Braunschweiger Tor, als Adam Nemec den Ball mit dem Kopf nur knapp verfehlte und Heim-Keeper Daniel Davari in letzter Sekunde eingreifen konnte. 120 Sekunde später war der Braunschweiger Schlussmann machtlos.

Die Ecke von Christopher Quiring nickte der Slowake über den herausgeilten Davari zur frühen Führung ein (4.). Das zeitige Gegentor schüchterte den Gastgeber jedoch keineswegs ein. Ein Fehlpass von Simon Terodde brachte Dominick Kumbela in Position, der Daniel Haas anschließend umkurvte und zum 1:1 ausglich (10.). In der Folge beruhigte sich das Duell kurzzeitig, bis Markus Karl das Leder mit der Hacke über die Latte chippte (18.).

Auf der anderen Seite zog Braunschweigs Torjäger Kumbela aus vierzehn Metern ab und verfehlte Unions Tor ebenfalls nur um Haaresbreite (19.). Und die Platzherren bewiesen weiter, weshalb man in 18 Spielen bereits 41 Punkte gesammelt hatte. Rasend schnell spielten die Gastgeber ihre Angriffe aus, mit einem umtriebigen und immer torgefährlichen Dominick Kumbela in Lauerstellung.

Union hatte in dieser Phase alle Hände voll zu tun, den Gegner in Schach zu halten. Einen Mann interessierte die Druckphase des Gegners indes nicht im Ansatz. Adam Nemec schnappte sich die Kugel, sah, dass Daniel Davari ein Stück zu weit vor dessen Tor stand und zirkelte das Runde aus gut und gerne zwanzig Metern gefühlvoll ins Eckige (32.). Schiedsrichter Peter Sippel hatte zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff ein Foul im Strafraum von Christian Stuff an Orhan Ademi gesehen. Den diskussionswürdigen Elfmeter nutzte Dominick Kumbela zum abermaligen Ausgleich.

Auch nach dem Kabinengang blieb die Begegnung spannend. Das Heim-Team setzte seinen Tempofußball fort. Union stellte sich dem gestaffelt und aufmerksam entgegen. Marc Pfertzel unterband dann auf Kosten seiner fünften Gelben Karte einen gefährlichen Konter und wird im ersten Spiel nach der Winterpause gegen den SV Sandhausen fehlen (54.). Als sich das Spiel etwas zu beruhigen schien, war es wieder Dominick Kumbela, der seine Mannschaft mit dessen dritten Treffer in Führung brachte (58.). Zehn Minuten später nahm Daniel Haas dem Deutsch-Kongolesen in letzter Sekunde den Ball vom Fuß.

Uwe Neuhaus reagierte und brachte für den erschöpften Silvio Youngster Steven Skrzybski im Sturm. Adam Nemec fand man folglich im zentralen, offensiven Mittelfeld. Die Partie blieb auf Messers Schneide, denn Braunschweig drängte vehement auf den vierten Treffer und die Eisernen stemmten sich beherzt gegen die drohende Niederlage. Doch dann passierte es.

Aus einem Freistoß von halblinks ging die scharf getretene Hereingabe von Mirko Boland irgendwie zum 4:2 in die lange Ecke (75.). Union zeigte sich trotz des Rückschlages kämpferisch und kam durch Christopher Quiring wenige Sekunden vor dem Abpfiff noch zum 3:4-Anschlusstreffer (90.). An der gerechten Punkteverteilung änderte das jedoch nichts mehr.

„Das frühe Tor war wie geschaffen für unser Spiel. Wir haben dann die Führung unnötig und dumm hergeschenkt, das ist schade“, trauerte Uwe Neuhaus den möglichen Punkten hinterher und fügte an: „Es war ein intensives, sowie enges Spiel und doch ist der Sieg für Braunschweig nicht unverdient.“

Nach dem Auslaufen auf dem heimatlichen Trainingsgelände verstreuen sich die Spieler für den verdienten Weihnachts- und Silvesterurlaub am morgigen Dienstag in alle Winterwinde. Mit der Vorbereitung auf den Zweitliga-Auftakt im Jahr 2013 gegen den SV Sandhausen (01.02.) beginnen die Profis am Freitag, den 04.01.2013.

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